StartseiteNewsÖsterr. Ges. für KardiotechnikAusbildungLinksMultimediaHerzchirurgie in Österreich

News:

Newsletter

Literatur

Forum

Allgemein:

Startseite

Leitfaden Erwachsenenherzchirurgie ISBN 3-7985-1338-4

Rezensionen:
Kurzbeschreibung
Dieser Leitfaden richtet sich vor allem an junge herzchirurgische Assistenten, aber auch an OP-Personal und Studenten. Er bietet umfangreiches herzchirurgisches Wissen und einen kompakten Überblick zu: allen operativen Eingriffen der Erwachsenenherzchirurgie, einschließlich Indikationsstellung und Operationstechniken, intra- und postoperativen Probleme und Komplikationen, Häufigkeit und Risiko der Operationen in Deutschland, extrakorporaler Zirkulation, Implantation von Herzschrittmachern und Defibrillatoren, Cava-Chirurgie mit Hilfe der extrakorporalen Zirkulation, pulmonaler Embolektomie.

Leitfaden Kinderherzchirurgie ISBN 3-7985-1454-2

Standardoperationen in der Herzchirurgie ISBN 3-7985-1425-9

Mobilfunk im Krankenhaus

Quelle: Mobilfunk im Krankenhaus, Stand Januar 1999

Testgeräte: Getestet wurden insgesamt 4 unterschiedliche komplette Herz-Lungen-Maschinen von zwei Herstellern.

Ergebnis:
Durch E-Netz-Funk und DECT war lediglich ein Niveausensor einer Herz-Lungen-Maschine im Abstand 5 cm bzw. 1 cm zu stören. Der gleiche Sensor reagierte durch ein D-Netz-Handy bereits in einem Abstand von 50 cm mit dem Brummen eines Alarmsummers. An dem Gleichen Gerät wurde weiterhin "Luftblasen-Aktivität" angezeigt, jedoch ohne Alarm, wenn das D-Handy 2 cm vor dem Display plaziert wurde. An einem anderen Gerät stoppte die Hauptpumpe, wenn das D-Netz-Handy näher als 30 cm an den Senosr gebracht wurde. Gleichzeitig wurde ein "Niveaualarm" ausgelöst. Bei einer distanz von 60 cm zu einem Temperaturfühler wurde durch das D- und C-Portable eine zu hohe Temperaturanzeige bewirkt. Dieser Fehler trat beim C-Netz-Handy unter 8 cm auf. Durch das D- und E-Netz-Handy und durch DECT war dieses Fehlverhalten nicht feststellbar.
Bewertung der Störsituation:
Die gefährlichste durch Mobilfunk erzeugte Situation entsteht durch die erhöhte Drehzahl der Hauptpumpe. Diese kann den Tod des Patienten zur Folge haben. Es ist allerdings äußerst unwahrscheinlich, dass jemand ein C-Portable näher als 10 cm an die entsprechende Pumpe bringt, ohne dass dass dies bemerkt würde. Es kommt noch hinzu, dass man die Antenne näherungsweise waagerecht über die Pumpe halten muß. Seitlich trat der Fehler nicht auf.
Als größte Stördistanz mit der Wirkung eines Stopps der Pumpe wurden 60 cm für das C-Netz-Handy ermittelt. Hier ist ein Verbot angesagt. Beim D-Handy lag die größte Stördistanz bei 50 cm. Das dadurch bewirkte Fehlverhalten hatte keinen Einfluß auf die Funktion der Herz-Lungen-Maschine.